
Es ist Anfangs April und eine feine Schneedecke liegt auf Narzissen, blühenden Bäumen und Hecken.
Als ich heute Morgen nach draussen gegangen bin, um die weisse Pracht von meinem Auto zu putzen und feine Flocken auf mich fielen, schien mir die Welt leise, leicht, erfrischend und wunderschön.
Ich vernahm Kinderlachen und auch unsere bereits erwachsenen Töchter meinten, sie würden am liebsten einfach einen Schneemann bauen, den Schnee geniessen und dann - wie früher - an der Schneebar einen „Apéro“ mit den Nachbarn machen.
Das zauberte mir ein wissendes Lächeln ins Gesicht. Nostalgie pur! ;-)
Ich bin dankbar für diesen Moment der «nostalgischen» Leichtigkeit. Wir hier können diese Flocken geniessen, haben ein warmes Zuhause, genügend Lebensmittel, ein funktionierendes Gesundheitssystem - und Frieden.

Heute würde meine Ururgrossmutter Amalia Herter-Marquis - genannt Postmutterli - 142 Jahre alt.
Sie war eine Kräuterkundige und ich würde mich gerne mit ihr über ihr Heilwissen unterhalten.
Eines ihrer Rezepte - der Postmutterli-Tee - wird noch heute in meiner Familie bei Husten gerne und wirksam angewandt.
Rezept

Den Newlsetter für den Monat März habe ich vor den neuesten Ereignissen in Europa geschrieben.
Ich habe mich entschlossen diesen nicht zu "aktualisieren". Das Bild jedoch habe ich ganz bewusst inszeniert.
Schenken wir einander - ob bekannt oder unbekannt - und auch uns selbst bewusster ein Lächeln. Tag für Tag!
Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück. (indisches Sprichwort)
Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben.
(Werner Finck)
