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PraxisAtelier Impuls August 26

Schon länger wollte ich wieder mal einen Impuls schreiben. War doch die ursprüngliche Impuls-Idee, monatlich meine Heilstein-Inputs mit euch zu teilen. 

Tatsächlich sind nun aber schon vier Monate vergangen seit meinem letzten Impuls.

Dieser Fakt erinnert mich gerade an eine für mich herausfordernde und doch am Ende bereichernde Situation meiner (Schul)Sommerferien. Gerne teile ich diese hier.

Vor meinen Büsliferien lief das PraxisAtelier auf Hochtouren, was mich als selbständige Therapeutin natürlich freut. Auch meine Agenda als Dozentin und Pädagogin war vor der Sommerpause gut gefüllt.

Zurück aus dem schönen Urlaub begann ich die «liegengebliebenen» Dinge zu ordnen, das neue Schuljahr mit der neuen Klasse zu organisieren und die Kurse und Events bis Ende Jahr zu planen und aufzugleisen.

Eigentlich etwas, das so immer stattgefunden hat, in der meist etwas ruhigeren Praxis-Sommerzeit.

In diesem Jahr war es jedoch etwas anders.

An meinem ersten Tag «back in the office», begegneten mir schlagartig all meine JA's, die "Klarmachichdoch's" und die "das-schau-ich-nach-den-Ferien-genauer-an's", die alle vor den Ferien entstanden sind!

Im ersten Moment fühlte es sich an wie ein riesiger Berg, der einfach vor mir stand und natürlich startete prompt ein «Gefühlkarussell».

Grosse Fragezeichen, ein schlechtes Gewissen und ein Gefühl von Überforderung, begleitet mit Herzklopfen, liefen in einer Dauerschlaufe.

Ich habe trotz der kühlen Räume geschwitzt, ja, es wurde mir fast übel und mein Kopf suchte nonstop und verzweifelt nach der perfekten Lösung, die natürlich so aussehen sollte, dass niemand meinen «Stress» mitbekommen würde.

Ganz ehrlich – ein bisschen kenne ich dieses Gefühlskarussell schon, einfach nur nicht so intensiv.

Die «Berge», die mir bis dato begegnet sind, habe ich immer irgendwie bewältigt und so, dass kaum jemand mitbekommen hat, dass ich mir etwas zu viel aufgeladen habe.

Diese überwältigenden Gefühle zeigten mir,  -  dieses Mal schaffe ich es nicht alleine.

Neben diesem Gefühl kam der Gedanken, was denken wohl die anderen, denn das hast du dir ja schliesslich selber eingebrockt.

Wow, das sass!

Beim «Umhertigern» im PraxisAtelier und Gedanken wälzen, beruhigte mich der Blick auf meine Steine immer mehr und ganz besonders zog mich der schwarze Obsidian an. Der entscheidende Impuls kam und ich vertraute auf ihn!

Ich packte das Telefon und rief meine Dozentinnen-Chefin an, erklärte einfach und ehrlich, wie es mir geht, warum es mir so geht, es mir peinlich ist und dass ich doch niemanden im Stich lassen will.

Ehrlich und offen sprach ich über das, was mich beschäftigte und - das tat soooo gut!

Und wisst ihr was?

Ich wurde verstanden, mir wurde gratuliert zu meiner Erkenntnis und dazu, dass ich ehrlich und offen zu meinem Überfordert sein stehe und mir jetzt Hilfe hole.

Und noch etwas das ich gerne weitergebe:

Niemand wurde im «Stich» gelassen, im Gegenteil, es sind dadurch für weitere Personen Türen aufgegangen und so wunderbare Glücksmomente entstanden.

Was für eine spannende, lehrreiche und letztendlich wundervolle Sommerferien-Erfahrung!

Ich kann mir vorstellen, dass auch ihr Momente kennt, wo euch bewusstwird, so schaffe ich das Geplante nicht, nicht allein.

Wo ihr ehrlich mit euch sein müsst, obwohl es sich im Moment peinlich anfühlt, einen Fehler oder eine Überforderung einzugestehen. Wo ihr euch öffnen müsst, um nicht «unterzugehen». Oder wenn sich alte Muster zeigen, die nun endlich angeschaut werden wollen, …!

Heilsteine sind wundervolle Unterstützer, dazu ein ehrliches Gespräch und ein Dazustehen, das sind perfekte Hilfen.

Für mich passte der schwarze Obsidian. Je nach Thema oder Grund kann ein anderer Stein in einer solchen oder ähnlichen Situation unterstützen, hier eine Auswahl:

Rosenquarz: Stärkt die Selbstliebe und erinnert daran, geduldig und achtsam mit sich selbst umzugehen.

Amazonit: Steht für Harmonie, Ausgleich und die Freiheit, sich selbst an die erste Stelle zu setzen.

Lapislazuli: Fördert die Aufrichtigkeit, entlarvt die Selbsttäuschung und stärkt die Fähigkeit, Kritik anzunehmen. Erleichtert ein «es tut mir leid».

Falkenauge: Beschleunigt Erkenntnisprozesse und hilft, blinde Flecken im eigenen Verhalten zu durchleuchten.

Bergkristall: Bringt generelle geistige Klarheit und unterstützt tiefgehende Selbsterkenntnis.

Peridot hilft, eigene Fehler einzugestehen und in Ordnung zu bringen, das Ego loszulassen und sich den eigenen Schwächen zu stellen.

Schwarzer Obsidian: Konfrontiert mit der inneren Wahrheit, baut Stolz ab und hilft, eigene Fehler ohne Angst vor Gesichtsverlust einzugestehen.

Rhodonit: Schenkt emotionalen Ausgleich, unterstützt Einsicht zu zeigen und Entschuldigungen auszusprechen, mildert Verletztheit und nimmt die Scham, die oft mit Fehlern einhergeht.

Achat: Stärkt das innere Gleichgewicht und hilft, konstruktive Kritik anzunehmen, statt sofort in die Verteidigung zu gehen.

Heute Morgen begrüsste mich bei einem Auswärts-Termin ein perfekt zu mir und meinem Impuls passendes Plakat. Darauf stand grossgeschrieben:

Wofür hast du Zeit?

Nicht wofür nimmst du dir Zeit, oder wofür reicht deine Zeit (nicht!), gönn dir die Zeit, oder nutze deine Zeit, NEIN - so ganz einfach:

Wofür hast du Zeit?

Das hat mich sehr berührt und dieser Satz wird mich sicher noch lange begleiten, insbesondere nach meiner doch spannenden Erfahrung!


So wünsche ich uns ALLEN viel Freude, ein offenes Ohr wenn nötig, werrvolle Impulse und dazu die richtigen Helfer :-)!

Kann ich dir bei der Auswahl des Steins helfen? Ich bin gerne für dich da, einfach melden.

Herzlich deine Martina